Brathähnchen: Das ideale Wochenend-Festessen

Brathähnchen machen einfach was her. Egal, ob Du Dich und Deine Lieben am Wochenende mal verwöhnen willst, oder ob sich Besuch angekündigt hat: Ein Brathähnchen passt immer. Und ist lecker.

Du hast noch nie ein Brathähnchen gemacht und weisst gar nicht, wie Du das machen sollst? Keine Sorge, mein Rezept ist nicht nur anfängergeeignet und einfach gemacht, sondern es bringt auch gleich die Beilagen mit.

Die Mengenangaben sind eher flexibel und richten sich nach Geschmack und Hunger.

Zutaten

Brathähnchen: Das ideale Wochenend-Festessen1 Brathähnchen für je 2 bis 3 Personen

etwa 3 mittelgroße Kartoffeln pro Person

etwa 3 große Karotten pro Person

1 Bio-Zitrone pro Hähnchen

1 Zwiebel je Hähnchen

Fett für die Röstkartoffeln (Butter, Öl, etc.)

Knoblauch

Rosmarin (frisch oder getrocknet)

Salz, Pfeffer, Öl, Essig, Mehl

 

Zubereitung des Brathähnchen-Menüs

Heiz den Ofen auf 200°C vor. Schäl die Kartoffeln und halbiere sie. Gib sie zusammen mit der Zitrone in kochendes Salzwasser und gare sie für 12 min. Schäle die Möhren, schneid sie in mundgerechte Stücke und gib sie zusammen mit der geschälten und geviertelten Zwiebel in den Bräter für das Brathähnchen.

Reib das Huhn gründlich mit einer Mischung aus Öl, Salz, Pfeffer und Rosmarin ein und setz es auf die Möhren-Zwiebel-Mischung. Gieß die Kartoffeln ab. Stich mehrfach in die Zitrone und schieb sie in das Huhn. Ab mit dem Huhn in den Ofen, für etwa eine Stunde und 20 Minuten.

Lass die Kartoffeln trocken dampfen und schüttle sie etwas durch, bis sich ihre Oberfläche aufraut. Gib sie in einen zweiten Bräter. Er muss so groß sein, dass die Kartoffeln möglichst nebeneinander, nicht aufeinander, liegen. Gib nun das Fett Deiner Wahl dazu, etwa einen EL pro Person. Man kann auch weniger nehmen – aber die Kartoffeln schmecken mit etwas mehr Fett einfach besser. Aber macht’s, wie es Euch schmeckt. Ich nehme hier übrigens sehr gern das Fett, das ich von der Ente meines Weihnachtsmenüs aufbewahrt habe – göttlich lecker. Würze die Kartoffeln mit Salz und Pfeffer, vermische alles und stell die Kartoffeln zum Huhn in den Ofen.

Reibe eine Knoblauchzehe und vermische sie mit Rosmarin und einem Spritzer Essig. Ja, genau, dies sind quasi Jamie Olivers weltbeste Röstkartoffeln aus meinem Weihnachtsmenü. Aber sie sind entschieden zu gut, um sie sich nur einmal im Jahr zu gönnen.

Nachdem die Kartoffeln 20 bis 30 min im Ofen waren, nimm sie heraus, gib die Essigmischung auf die Kartoffeln, rühre vorsichtig durch und drücke sie leicht mit einem Kartoffelstampfer an, um ihre Oberfläche zu vergrößern. Zurück in den Ofen damit.

Ist das Brathähnchen schön goldbraun, nimm es aus dem Ofen. Nimm die Zitrone aus dem Huhn, spieß das Huhn mit einer Bratengabel auf und lass alle Säfte in den Bräter laufen. Stell das Huhn auf einem Teller beiseite, dann schöpf das Gemüse aus dem Bräter in eine Schüssel. Gib den Bratensaft in einen kleinen Topf (kratz den Bräter gründlich aus! Das ganze angesetzte Zeug ist purer Geschmack). Gib pro Portion etwa einen Viertelliter Wasser und 1 EL Mehl dazu. Rühre das Mehl gründlich mit einem Schneebesen unter (am besten langsam und esslöffelweise unterrühren), koche die Sauce auf und lass sie ein paar Minuten köcheln. Je nach Konsistenz gib mehr Mehl oder Wasser dazu und schmecke mit Salz, Pfeffer und Rosmarin ab.

Hab zwischendurch ein Auge auf die Kartoffeln – sind sie ebenfalls schön goldbraun? Dann nimm sie aus dem Ofen, tranchiere das Huhn und serviere alles. Guten Appetit!

Und nicht vergessen, die Knochen einzufrieren – für die selbstgemachte Brühe.

Stefanie Norden

Social-Media-Beraterin und Bloggerin. Nigella-Lawson- und Jamie-Oliver-Fan. Hat 4 Katzen. Derzeit auf LCHF-Kurs. Hasst Fensterputzen und Spinnen. Hilft gerne bei Social-Media-Kram.
Stefanie Norden