Clementinenkuchen: Nigellas fruchtige Leckerei

Clementinenkuchen, aus der Feder von Nigella Lawson, kommt gerade recht, wenn einem der Sinn nach etwas Leckerem steht, aber entweder der Appetit oder der Blick auf die Kalorienbilanz lieber nach etwas Leichterem greifen möchte. Der Clementinenkuchen ist zwar sicher kein Diätprodukt, aber zumindest kommt er ohne Hinzufügen von Butter oder Öl aus. Zudem enthält er auch kein Mehl und ist daher auch für Genießer mit Glutenunverträglichkeit geeignet. Außerdem ist er sehr einfach gemacht.

Was die verwendeten Clementinen angeht: Da die komplette Frucht inkl. der Schale verwendet wird, rate ich zu Bio-Clementinen.

Laut Nigella (ich hab’s noch nicht ausprobiert), funktioniert der Clementinenkuchen auch mit der gleichen Menge Orangen. Oder auch mit Zitronen, die dann allerdings 25 g mehr Zucker und eventuell etwas Zuckerguss mit Zitronensaft vertragen.

 

Zutaten für den Clementinenkuchen

4 bis 5 Clementinen (insg. etwa 375 g)Clementinenkuchen: Nigellas fruchtige Leckerei

6 Eier

225 g Zucker

250 g gemahlene Mandeln

1 gehäufter TL Backpulver

 

Zubereitung

Für den Clementinenkuchen ist ein wenig Planung nötig, denn zuerst gibst Du die Clementinen in einen Topf mit etwas Wasser, kochst es auf und lässt die Clementinen 2 Stunden lang köcheln. Danach gieß das Wasser ab und lass die Früchte etwas abkühlen. Stell währenddessen den Backofen schon mal auf 190°C. Dann halbiere die Clementinen, um die Kerne zu entfernen, und püriere sie, komplett mit Fleisch und Schale, anschließend im Mixer. Hast Du eine Küchenmaschine mit einem ausreichend großen Behälter, kannst Du gleich den ganzen Kuchen darin zubereiten: Gib nacheinander alle weiteren Zutaten zu den pürierten Clementinen und mixe alles zu einem eher dünnen Teig.

Willst Du lieber einen Handmixer benutzen, schlag zuerst die Eier auf und gib den Zucker, die Mandeln und das Backpulver hinzu. Rühre zuletzt die pürierten Clementinen unter.

Gib den Teig in eine gebutterte Springform und stell ihn für eine Stunde in den Ofen. Schau nach 40 min einmal nach: Ist die Oberfläche schon recht dunkel, deck die Form mit Alufolie ab, damit die Oberfläche nicht zu dunkel wird.

Lass den Kuchen in der Form auskühlen. Der Kuchen ist locker und sehr saftig (der Puderzucker auf dem Bild verwandelte sich nach einer gewissen Zeit größtenteils zu einer zuckrig-saftigen, aber unsichtbaren Schicht). Guten Appetit!

Stefanie Norden

Social-Media-Beraterin und Bloggerin. Nigella-Lawson- und Jamie-Oliver-Fan. Hat 4 Katzen. Derzeit auf LCHF-Kurs. Hasst Fensterputzen und Spinnen. Hilft gerne bei Social-Media-Kram.
Stefanie Norden