Der Frühling isst Knoblauch: Bärlauchtarte

Der Frühling isst Knoblauch: Bärlauchtarte

Eine herzhafte Bärlauchtarte ist nur eine von vielen Möglichkeiten, diese unscheinbare Frühlingspflanze zu nutzen. Die Bärlauchzeit ist schon wieder (fast) vorbei, denn das nach Knoblauch riechende und schmeckende und wie Maiglöckchen aussehende Gewächs hat zu blühen begonnen. Zwar kann man die Blätter noch essen und nach der Blüte die grünen Samenkapseln verwenden, aber die Hauptzeit ist vorbei. Es kann sich glücklich schätzen, wer einen Vorrat gesammelt und im Tiefkühler untergebracht hat.
Eine Bärlauchtarte geht zwar mit ein wenig Arbeit einher, die ist allerdings überschaubar. Was das Rezept auszeichnet, ist, dass es wirklich einfach zuzubereiten ist.

Zutaten für Bärlauchtarte

(reicht für 4 Personen)Die Bärlauchtarte nach dem Backen
Du brauchst eine Springform mit 28cm Durchmesser.

Für den Teig:
200g Mehl
100g Quark (du kannst Magerquark verwenden)
100g Butter

Für die Füllung:
2 große Bund Bärlauch
2 Töpfe saure Sahne, Schmand oder Creme Fraiche á 200g
250g Feta
2 Eier
125g Speckwürfel (du kannst auch fettarmen Schinken nehmen)
2 Zwiebeln
Salz und Pfeffer

Geriebener Gratinkäse zum Überbacken.

Die Barlauchtarte zubereiten

Die Form für die BärlauchtarteZuerst wird der Teig zubereitet. Das geht am leichtesten, wenn die Butter Zimmertemperatur hat. Knete einfach Mehl, Butter und Quark durch, bis du einen Teig hast, der nicht mehr an den Händen klebt. Wenn er zu trocken ist, kannst du ein oder zwei Esslöffel Milch hinzugeben, wenn er zu matschig ist kippe etwas Mehl nach.
Mehle die Arbeitsfläche ein und rolle den Teig grob rund auf etwa einen halben Zentimeter Dicke aus. Wenn Deine Springform beschichtet ist, musst Du sie nicht einölen, und kannst den Teig direkt hineinlegen. Er wird am Rand an einigen Stellen überstehen, das ist aber erst einmal egal. Macht dir nichts draus, wenn der Rand nicht überall hält, denn sobald die Füllung in der Bärlauchtarte ist, klappt er nicht mehr um.

Die Füllung der BärlauchtarteDünste jetzt die grob gehackte Zwiebeln und die Speckwürfel in der Pfanne. Wenn die Zwiebel glasig ist, kannst du die Pfanne vom Herd nehmen und abkühlen lassen. Tipp: Ein bisschen Salz auf den Zwiebelstücken verhindert, dass sie braun werden.
Wasche den Bärlauch und schneide ihn grob. Verschwende keine Zeit darauf, ihn zu klein zu hacken, die Blätter sind so zart, dass auch größere Stücke später gut zu essen sind. Würfle auch den Feta. Dann rührst Du alle Zutaten der Füllung in einer großen Schüssel zusammen: Bärlauch, saure Sahne, Feta, Eier, Zwiebeln und Speck. Würze mit etwas Salz (Vorsicht: der Speck ist bereits salzig) und Pfeffer.
Die Bärlauchtarte vor dem BackenNun kommt die Füllung in die Tarte. Verteile sie gleichmäßig bis schön an den Rand. Anschließend kommt der Gratinkäse. Achtung: Wenn Du eine komplette Tüte Käse nimmst, erhältst Du zwar eine leckere Käsedecke, allerdings kann dann die Flüssigkeit der Füllung nicht mehr durch die dichte Käsedecke verdampfen. Die Bärlauchtarte wird so recht saftig und verliert nach dem Anschneiden noch ein paar Esslöffel Flüssigkeit.

Jetzt kannst du alle überstehenden Teigstücke vom Rand abzupfen. Keine Sorge, sie sind nicht verschwendet: Knete sie zusammen und rolle sie aus. Du kannst kleine Dreiecke oder andere Formen mit ihnen bilden und oben auf die Bärlauchtarte legen. Zum Schluss kommt die Tarte bei 180° für 40min in den Ofen.

Frauke Bitomsky

Social-Media-Beraterin, Bloggerin und Bastlerin. Die Aquarien sind aufgeräumter als Haus und Garten. Mag einen guten Rotwein und Serien-Marathons - Whovian aus Leidenschaft.

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