Nicht nur für Kinder gut: Bärenkekse aus Mürbeteig

Nicht nur für Kinder gut: Bärenkekse aus Mürbeteig

Bärenkekse sind eine lustige Überraschung, die toll aussieht und doch sehr einfach zu machen ist. Und da sie aus Mürbeteig und Kakaopulver bestehen, musst Du nicht einmal besonders aufwendige Zutaten besorgen. Also los, entdecke das Kind in Dir – die Teilzeitazubine hatte zumindest viel Spaß beim Backen.

 

Zutaten für ca. 30 BärenkekseFertige Bärenkekse

250 – 300g Mehl
1 Tütchen Backpulver
100g Zucker
1 Ei
150g Butter, Zimmertemperatur
1 Prise Salz
Kakaopulver (das echte, nicht das Zuckerzeug zum Getränkeanrühren)

 

Zubereitung der Bärenkekse

Zuerst knetest Du Mehl, Backpulver, Zucker, Ei und Butter zusammen mit der Prise Salz zu einem Mürbeteig.
Weshalb die Mehlangabe so schwankt? Weil der Teig im Original 300g Mehl verlangt, aber später durch die Zugabe vom Kakaopulver sehr trocken wird. Ich empfehle deshalb 250g Mehl, damit er in dieser weißen Grundform noch etwas klatschig bleibt. Mein Teig war relativ trocken, aber die Bärenkekse sind trotzdem gut geworden. Wenn Dir das auch passiert, gibt ganz vorsichtig teelöffelweise Milch dazu, oder befeuchte später Deine Finger mit Wasser.
Aber Achtung: Nimm wirklich nur ganz wenig Flüssigkeit dazu, sonst wird Dein Mürbeteig eine furchtbare Matschepampe, die nicht mehr verwendet werden kann.

Drei Teigklumpen für BärenkekseTeile den weißen Teig in drei Teile: einen kleinen Klumpen und zwei größere, die jeweils doppelt so groß sind wie der Kleine. Der kleine Klumpen wird hellbraun gefärbt, einer der beiden großen so dunkelbraun wie möglich. Das Kneten dauert einen Moment, schließlich willst Du den Teig möglichst gleichmäßig gefärbt haben.
Tipp: Fang mit dem Dunkelbraun an. So siehst Du, wie dunkel Du den Teig bekommst, und kannst den hellbraunen daran anpassen. Am Ende hast Du drei verschiedenfarbige Teigklumpen. Nun heizt Du den Backofen auf 160° vor.

 

Teigrollen für BärenkekseNun kommt der unglaubliche Trick, damit die Kekse hinterher auch aussehen wie Bärengesichter: Du rollst aus den Teigklumpen verschiedene Würste, die zusammengepackt werden. Die so entstehende dicke Teigwurst von knapp 25cm Länge wird dann in Scheiben geschnitten, die später die Bärenkekse sind. Damit die Teigwürste auch zusammenhalten, werden sie in ein einziges Stück weißen Teig gewickelt. Auf dem Bild siehst Du, dass ich auf diesem Teigstück begonnen habe, die ersten Teigwürste zusammenzulegen.

Skizze für die BärenkekseIch habe nicht abgewogen, wieviel Teig ich für welche Teigrolle verwendet habe, sondern nach Gefühl gearbeitet. Geholfen hat dabei eine Skizze von dem Bärengesicht, das ich bauen wollte. Meine sah ähnlich aus wie die, die ich auf das Foto von einem fertigen Keks gemalt habe.

Rolle erst ein Stück weißen Teig zu einem ungefähren Quadrat von 30 x 25cm aus. Mittig darauf kommt eine dickere hellbraune Teigwurst. Forme diese nach Möglichkeit ein wenig dreieckig und „stelle“ sie auf die Spitze – dies ist die Unterseite der hellbraunen Bärenschnauze. Links und rechts daneben kommt eine dunkelbraune Teigwurst.

Nun wird die Bärenschnauze fertig gebastelt: Mittig auf die hellbraune Teigwurst kommt eine dünne dunkelbraune, links und rechts daneben eine hellbraune Teigwurst. Obendrauf eine flache hellbraune für die Oberseite der Bärenschnauze. Die fertigen Bärenkekse geben Dir ein gutes Bild davon, wie es hinterher aussehen soll.
Links und rechts der fertigen Schnauze kommt eine dicke dunkelbraune Teigwurst zum Einsatz. Sie bilden die Wangen des Bären. Oben auf den hellbraunen Teig der Schnauze kommt eine flache Wurst dunkelbraunen Teigs. Dies ist der Kopf des Bären.

Als letztes folgen nun die Ohren, jeweils eine dünne dunkelbraune Teigrolle, mit einer dicken weißen Teigrolle dazwischen. Diese Sammlung verschiedener Teigwürste wird nun in den weißen Teig eingewickelt und mit sanftem Druck gerollt oder gedrückt, damit sich die Teigrollen verbinden. Aber wirklich nur vorsichtig, sondern sehen Deine Bärenkekse später aus wie von Picasso gemalt.

Bärenkekse auf dem BlechNun kommt ein wirklich scharfes Küchenmesser zum Einsatz. Mit diesem schneidest Du das krumpelige Ende der Teigrolle ab und beginnst dann, Scheibe für Scheibe Deine Bärenkekse abzuschneiden. Hebe den weißen Teig vom Ende auf, Du brauchst ihn gleich noch. Lege die Bärenkekse gleich auf ein Backblech. Hier kannst Du sie noch ein wenig zurechtdrücken, da sie durch das Schneiden ein bisschen flachgedrückt wurden. Die Kekse sollten 5-7mm dick sein.
Wenn alle Kekse auf dem Backblech liegen, nimmst Du einen Bleistift und drückst vorsichtig kleine Löcher in die Bärenkekse, wo Du die Augen haben willst. Aus einem Rest weißen Teigs formst Du nun winzige Kügelchen und drückst sie sanft in die Vertiefungen. So bekommen Deine Bärenkekse Kulleraugen.

Wenn Du fertigt bist, schiebst Du das Blech für 10min in den Backofen. Je nachdem, wie dick Du die Kekse geschnitten hast, brauchen sie ein bisschen länger oder kürzer. Während des Backens gehen die Bärenkekse noch ein bisschen auf, aber selbst wenn sie etwas zusammenwachsen, kannst Du sie nach dem Backen leicht wieder trennen. So bleibt am Ende nur noch eines zu sagen: Guten Appetit!

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Frauke Bitomsky

Social-Media-Beraterin, Bloggerin und Bastlerin. Die Aquarien sind aufgeräumter als Haus und Garten. Mag einen guten Rotwein und Serien-Marathons - Whovian aus Leidenschaft.

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